16. Jul. 2020

3 Tipps für mehr Gelassenheit bei der Oracle Softwarelizenzierung

Oracle Lizenzierung ist aufwendig und teuer. Mit diesen drei geprüften Tipps zum Oracle Lizenzmanagement können Sie Ihre Softwarekosten reduzieren und das Beste aus Ihrem IT Investment machen.

Wenn Ihr Unternehmen Oracle Software nutzt, nutzen Sie sie wahrscheinlich viel. Oracle lizenziert einige der kompliziertesten Softwarelizenzen in der Welt des Software Asset Managements. Gleichzeitig scheinen die Kosten nie aufzuhören zu steigen. Da ist es unnötig zu sagen, dass das Oracle-Lizenzmanagement eine Herausforderung ist. Die Vielfältigkeit und die Kosten der Oracle Lizenzierung sind der Grund, warum Sie IT-, SAM- und Beschaffungsmanager durch die Büroflure wandern sehen, während Sie in einem Selbstgespräch vertieft sind: „Gelassenheit. Gelassenheit. Gelassenheit … aber wie?

In diesem Blog geben wir Ihnen drei hilfreiche Tipps zum Oracle Lizenzmanagement. Mithilfe dieser Tipps können Sie die Schwierigkeiten reduzieren und Ihre Oracle-Kosten senken. Basierend auf bewährten, fachkundigen Ratschlägen zur Effizienzsteigerung, sparen Sie Zeit und Ressourcen.

1) Verlassen Sie sich nicht nur auf Tabellenkalkulationen oder LMS-Skripte

Der Lizenzverwaltungsdienst (LMS) von Oracle überwacht die Nutzung von Oracle-Softwarelizenzen. LMS führt Audits durch, verkauft Software an Kunden und verwendet deren Erfassungswerkzeuge oder Skripte, um die Compliance der Oracle-Kunden zu überprüfen. Aber diese Skripte sind nicht perfekt - sie sind das absolute Minimum.

LMS-Skripte erfordern ein hohes Maß an manueller Dateneingabe. Diese Eingabe erhöht das Fehlerpotenzial und ist eine große Belastung der SAM-Ressourcen, vor allem wenn Sie Oracle-Lizenzen mit Tabellenkalkulationen verwalten. Dieser Aufwand hilft Ihnen weder bei Sicherstellung der Compliance, noch bei der Optimierung Ihrer Kosten.

Manuelle Dateneingabe und Tabellenkalkulationen können nicht die Genauigkeit gewährleisten, die Sie in Ihrer vielfältigen Oracle-Landschaft benötigen. Möchten Sie Ihre Oracle-Kosten senken, brauchen Sie etwas mehr.

Sie benötigen einen umfassenden Überblick über Ihre Oracle-Lizenzen. Sie benötigen eine Lösung, die Ihre Nutzung nachverfolgt, verifiziert und sie mit Ihren bestehenden Verträgen und Berechtigungen vergleicht. Das kann Ihnen nur eine Lösung bieten, die automatische Prozesse für die Ermittlung, Analyse, Compliance und Optimierung verwendet.

Leitfaden für Oracle-Kosteneinsparungen

Für mehr Experten-Tipps zur Reduzierung Ihrer Oracle Lizenzkosten lesen Sie unseren Leitfaden für Oracle-Kosteneinsparungen und erhalten Sie 8 Tipps wie Sie Ihre Oracle-Kosten senken können.

Jetzt das E-Book runterladen

2) Downgrade Sie nicht (aus)genutzter Editionen

Ein weiterer Schritt für das Oracle-Lizenzmanagement ist die Annahme, dass Sie überlizenziert sind. Der Trick besteht darin, herauszufinden, wo. Häufig kaufen Kunden eine Oracle-Datenbank der Enterprise Edition – nutzen aber nur wenige der vielen Funktionen.

Eine Standard Edition wäre eindeutig die günstigere Wahl – Tausende Euro pro Server günstiger. Also sollten Sie die nicht ausgenutzten Enterprise Editionen finden und Sie auf eine Standard Edition herabstufen.

Aber woher wissen Sie, welche Enterprise Editionen herabgestuft werden sollten? Gehen Sie tiefer, als die LMS-Tools von Oracle gehen können. Gehen Sie in die Feinheiten der Aktivierungen und der Nutzung. Sammeln Sie alle Datenbankinformationen, konsolidieren Sie sie und verschaffen Sie sich einen Überblick. Zwar ist das auch durch manuelle Verfolgung der Editionen möglich, aber das ist zeitaufwändig, fehleranfällig und verdammt langweilig.

Die effizientere Methode ist die Verwendung eines Software Asset Management Tools. Dieses Tool kann Ihre Nutzung nachverfolgen und Ihnen die nicht ausgenutzten Editionen anzeigen, die herabgestuft werden können. So können Sie Ihre Kosten senken. LMS-Skripte und Tabellenkalkulationen können dieses Niveau des Oracle Lizenzmanagements nicht bieten.

3) Schließen Sie die “False Positives” aus

In manchen Situationen werden Sie und Oracle einen Sachverhalt unterschiedlich interpretieren. Oracle wird Sie für nicht konform erklären, wenn Sie das nicht tun. Ein solches „False Positive“ kommt häufig vor.

Manchmal wird eine Datenbank durch eine andere Lizenz abgedeckt, die ungezählt bleibt. Andere Produkte wie Advanced Compression oder Tuning Pack werden als verwendet angezeigt, obwohl sie nicht verwendet werden. Häufig werden Standard Edition-Installationen nach einem Patch als Enterprise Editionen angezeigt. Diese Fälle müssen von Ihrer Compliance-Position ausgeschlossen und doppelt geprüft werden.

Genau das tun LMS-Tools nicht. Sie können solche Sachverhalte nicht abbilden. Das macht Sie anfällig für die Nichteinhaltung von Berechtigungen. Oracle nutzt seine LMS-Ergebnisse und erhebt Gebühren, die Ihre frühere Optimierungsarbeit zunichtemachen – außer Sie können diese Ergebnisse widerlegen.

Ein professionelles Oracle-Lizenzmanagement-Tool kann die Interpretation der Rohdaten seitens Oracle mit einer umfassenderen Compliance-Position vergleichen und so Fehlalarme erkennen. Eine solche Lösung kann den Unterschied zwischen Produktaktivierungen, die Oracle als Nutzung zählt, und Aktivierungen, die tatsächlich genutzt werden, erkennen. Diese Fälle werden dann vom Ergebnis der Lizenzen ausgeschlossen, um die Compliance zu bestimmen.

Oracle Lizenzmanagement: Von “Gelassenheit?” zu “Gelassenheit!”

Die Oracle Compliance sicherzustellen ist nicht einfach. Kosteneinsparungen erscheinen als eine große und kaum überwindbare Herausforderung. Die lohnendsten Dinge im Leben und bei der Oracle-Lizenzverwaltung sind selten einfach. Um Ihre Lizenzen zu optimieren und Ihre Kosten zu senken sollten Sie jeden Winkel Ihrer Oracle-Umgebung nach Einsparungsmöglichkeiten durchsuchen.

Starten Sie mit einem effektiven Überblick über Ihr gesamtes Oracle-Portfolio. Decken Sie Einsparungsmöglichkeiten mithilfe einer gründlichen Analyse auf und nutzen Sie so Ihren Möglichkeiten.

Wenn ich Ihnen einen praktischen Rat geben darf: Suchen Sie nach einem Oracle-Lizenzmanagement-Anbieter und lassen Sie sich ein Proof of Concept geben. Finden Sie die nötige Gelassenheit bei der Oracle-Lizenzierung, indem Sie einen fairen Preis für das bezahlen, was Sie verwenden. Allein der Blick auf die Möglichkeiten eines POC wird Sie auf diesen Weg bringen.

WEBINAR: Wirksame Strategien gegen hohe Oracle-Lizenzkosten

Dieses Webinar liefert Ihnen bewährte Strategien zur Reduzierung der Oracle-Kosten.

Jetzt anmelden >>



Themen: