23. Aug. 2017

6 Tipps für mehr Erfolg im Bereich der Microsoft-Lizenzierung

Microsoft gehört zu den weltweit größten Software-Anbietern und die Produkte des Unternehmens sind für viele Ihrer täglichen Geschäftsabläufe von wesentlicher Bedeutung. Die Chancen stehen sogar gut, dass bis zu 80 % Ihres IT-Budgets für Microsoft-Ausgaben vorgesehen sind. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie Ihre Anlagen und Betriebsumgebungen verstehen, um die Stabilität und den Erfolg Ihres Unternehmens sicherzustellen. Wenn Sie es wirklich ernst mit dem Software Asset Management (SAM) meinen, sollte der Bereich der Microsoft-Lizenzierung absolute finanzielle Priorität genießen.

Angesichts immer fortschrittlicherer Technologien wie der Virtualisierung und dem Cloud-Computing fallen die Server-Lizenzmetriken von Microsoft jedoch zunehmend komplexer aus. Aus diesem Grund haben wir die 6 wichtigsten Tipps für den Bereich der Microsoft-Lizenzierung zusammengetragen. Diese Tipps werden es Ihnen ermöglichen, Ihre Lizenz-Infrastruktur und Compliance bestmöglich abzustimmen.

[Translate to Deutsch:] Top 6 Microsoft Licensing Tips

1. Bestimmen Sie die wahre CAL-Nachfrage

Für einige Microsoft Server-Produkte ist eine CAL-Lizenz (Client Access License) erforderlich. Sie können entscheiden, ob Sie jedem Benutzer mit Server-Zugriff eine Benutzer-CAL oder jedem Gerät mit Server-Zugriff eine Geräte-CAL zuweisen wollen. Die CAL-Nachfrage lässt sich jedoch schwerer bestimmen und messen als bei anderen Server-Lizenzen. Das kann Probleme verursachen. Daher ist es wichtig, auf zusätzliche Datenquellen zurückgreifen zu können, die eine genaue Übersicht aller Benutzer oder Geräte mit Server-Zugriff bereitstellen.

2. Überprüfen Sie die SQL Server-Versionen

Haben Sie die SQL Server-Versionen überprüft? Um die von Ihnen benötigten Lizenzen korrekt berechnen zu können, muss sichergestellt werden, dass die Rohbestandsdaten die genaue Version aller installierten SQL Server beinhalten. Gehen Sie sorgfältig und gründlich vor. Für gewöhnlich enthalten die Software-Einträge in den ARP-Daten (Add-Remove-Programme) keine Angaben zur installierten Version.

3. Optimieren Sie die SQL Server-Lizenzen

Sobald Sie die SQL Server-Versionen verifiziert haben, besteht der nächste Schritt in der Optimierung der Lizenzen. Bei genauerer Überprüfung der installierten Versionen und der verwendeten Lizenzmodelle lassen sich immer Bereiche mit Verbesserungspotenzial ermitteln. Dabei kommt es in erster Linie darauf an, die SQL Server-Berechnung auf der technischen Seite mit den erworbenen SQL Server-Lizenzen auf der kommerziellen Seite abzustimmen. Das ist ganz besonders dann wichtig, wenn mehrere unterschiedliche Lizenzmodelle innerhalb Ihrer Umgebungen verwendet werden – zum Beispiel pro CPU, pro Kern oder pro Server/CAL.

Optimieren Sie Ihre Lizenzkosten für Windows-Server

4. Desktop-Apps

Wenn Sie keine Benutzer-Lizenzmetrik verwenden, kann sich die Ermittlung der Zugriffsanforderungen für Remote-Anwendungen als schwierig erweisen. Desktop-Anwendungen mit einer gerätebasierten Lizenzmetrik werden häufig über eine Remote-Technologie wie beispielsweise Remote Desktop Services bereitgestellt. Dabei wird oft fälschlicherweise angenommen, dass nur die Server-Installation von einer Lizenz abgedeckt sein muss. Um jedoch eine in diesen Situationen korrekte Lizenzierung sicherzustellen, muss jedes Gerät lizenziert sein, das Zugriff auf diese Desktop-Anwendung hat. Wenn Benutzer über externe Geräte auf die Software zugreifen können, sind sogar noch weitere Lizenzierungsaspekte zu beachten.

[Translate to Deutsch:] Microsoft Cloud Licensing Puzzle

5. Setzen Sie auf Cloud-Modelle

In der Zukunft wird man bei der Lizenzierung auf Hybrid-Szenarien mit cloudbasierten und standortgebundenen Modellen, wie zum Beispiel Office 365 und Azure AD, setzen. Eine hervorragende Möglichkeit, eine noch größere Wertschöpfung mit Ihren SAM-Aktivitäten zu erreichen, besteht darin, die cloudbasierte und standortgebundene Nutzung zu verknüpfen und diese Prozesse transparent zu gestalten. Da cloudbasierte Lizenzierungsmodelle auch eine standortgebundene Nutzung abdecken, empfiehlt es sich, beide Seiten mit einem einzigen SAM-Tool zu verwalten.

6. Audits erfordern eine gute Vorbereitung

Die Vorbereitung auf ein Audit ist mit kontinuierlichen Anstrengungen verbunden. Um in Auditverhandlungen erfolgreich zu sein, müssen Sie den Reifegrad Ihres SAM-Tools und der implementierten SAM-Prozesse kennen. Aber es reicht nicht, die erforderliche Bewertung nur im Rahmen eines einmaligen Projektes durchzuführen. Da Veränderungen innerhalb der technischen Umgebung zu unterschiedlichen Lizenz- und Compliance-Situationen führen, müssen regelmäßige Qualitätsprüfungen durchgeführt werden, um Ihren SAM-Reifegrad zu fördern und das Audit-Risiko zu senken.

So bereiten Sie sich professionell auf ein Audit vor

Wie sehen Ihre nächsten Schritte aus?

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  • Sicherstellung, dass Ihr Microsoft-Datenimport und -Bestand vollständig, auf dem aktuellen Stand und korrekt ist.
  • Die sofortige Abstimmung von Metriken auf Ihren Bedarf ermöglicht eine präzise Umsetzung.
  • Tiefgreifende Optimierung, Simulierung und Speicherung in Microsoft-Serverumgebungen.

Sie möchten noch mehr wichtige Tipps erfahren, mit denen Sie im Bereich der Microsoft-Lizenzierung durchstarten können? Im Interview mit ITAM Review gibt Christopher Brune hilfreiche Tipps zur Windows Server Lizenzierung.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann suchen Sie das Gespräch mit uns. Unser Expertenteam steht Ihnen jederzeit zur Verfügung!



Themen: Microsoft, SAM Insights




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