17. Jul. 2018

Ein Hoch auf Pacman: So hindern Sie SaaS daran, Ihr Softwarebudget aufzufressen

In meiner Jugend ging mein ganzes Taschengeld für Pacman drauf. Nichts konnte mich davon abhalten, auch meine letzten Pfennigstücke im Schlitz des Automaten zu versenken, um mich meinem Spieltrieb hinzugeben. Ich hatte schon seit Ewigkeiten nicht mehr an die schöne Zeit mit Pacman gedacht. Vor kurzem fiel es mir beim Betrachten eines Kreisdiagramms für Software-Ausgaben wie Schuppen von den Augen:

Cloud Software Asset Management | How to Stop SaaS from Eating-up Your Software Budget

Da war er wieder! Pacman in Form eines Kreisdiagramms für SaaS-Ausgaben steht für die wachsenden Kosten von Cloud-Apps.

Ausgaben für SaaS-Software

Wenn ich so darüber nachdenke, verhalten sich SaaS-Abonnements oftmals wie dieses unersättliche, gelbe Maul. Auf den ersten Blick scheinen diese Abonnements eine tolle Sache zu sein. Doch ehe Sie sich versehen, verschlingen sie Ihr gesamtes Softwarebudget.

SaaS nagt an Ihrem Softwarebudget

Genau so, wie in den guten alten Zeiten mein Taschengeld wie von Zauberhand verschwand, gleiten Softwarebudgets von Unternehmen in den Schlund der neuen Cloud-Apps ab, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Heutzutage kann man sich vor SaaS-Lösungen gar nicht retten: Sie kommen in kleinen, unbekannten Anwendungen vor, in denen sich Ihre Mitarbeiter anmelden, aber auch in großen Unternehmensvereinbarungen, die bewusst abgeschlossen werden.

Der Software-as-a-Service Hunger ist kaum zu bändigen. Er frisst Euro für Euro im Unternehmen auf. Mitarbeiter sorgen – wie Sie später auf Kreditkarten- und Kostenabrechnungen feststellen müssen – durch den Kauf neuer SaaS-Apps für gesalzene Softwarekosten. Diese gemeinsam generierte, weitgehend unbekannte Ausgabe wirft nicht nur Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz auf, sondern kann auch bedenkliche Ausmaße annehmen. In finanzieller Hinsicht ist die manuelle Überwachung dieses Kostenfaktors ein schwieriges Unterfangen mit nur geringem Ertrag.

Wissen Sie, wieviel Sie für Cloud-Dienste zuviel bezahlen?

Ich unterhalte mich auf Veranstaltungen mit Vertretern vieler großer Unternehmen. Zu meiner Überraschung bemerken sie erst langsam dass ihr Softwarebudget von den stets hungrigen Cloud-Apps verschlungen wird. Auch wenn die Cloud Ihre Geschäftseinheiten und Mitarbeiter in die Lage versetzt, bessere und schnellere IT-Entscheidungen zu treffen – so haben Bequemlichkeit und Flexibilität auch ihren Preis. Erhöhte Flexibilität kann mit Kosten verbunden sein, die schnell außer Kontrolle geraten, wenn Sie mehr verbrauchen, als Ihr Budget erlaubt oder Ihre Umgebung nicht angemessen überwacht oder dimensioniert wurde.

Der Zugriff auf SaaS-Abonnements ist beinahe uneingeschränkt, was Die Kontrolle zu einer echten Herausforderung macht. Ohne einen richtigen Überblick über das Software Asset Management in der Cloud reißen Softwareabonnements ein großes Loch in Ihr Budget, anstatt die Effizienz Ihrer Geschäftsvorgänge zu steigern.

Insidertipp zur Kontrolle von Cloud-Kosten

Aus meiner Erfahrung verbirgt sich das größte Einsparungspotenzial in der Kontrolle von unternehmensweit verwendeten Cloud-Apps. Das cloudbasierte Software Asset Management ist der entscheidende Erfolgsfaktor für mehr Umsatz mit Ihrer Cloud – und zwar ohne höhere Kosten. Bei näherer Betrachtung wird Ihnen auffallen, dass Programme wie Salesforce und Office 365 größere Summen Ihres Softwarebudgets verschlingen als Ihre gesamten SAP-Ausgaben vor Ort.

Erfahren Sie, wo Kosteneinsparungspotenziale bei der unternehmensübergreifenden Verwendung von Cloud-Apps liegen. Setzen Sie außerdem folgende Punkte um:

  • Transparenz schaffen
  • Ihre SaaS-Ausgaben begrenzen
  • Ihre Verträge zentralisieren
  • Ihre Lizenzen optimieren
  • Tool-gestützte Alternativen evaluieren


Themen: Cloud, Microsoft, SaaS, Salesforce, SAM Weiterbildung