23. Mär. 2017

Der Countdown zum Sparen startet jetzt: Noch mehr Kostenersparnis bei der IBM-Lizenzierung

Noch mehr sparen bei der IBM-Lizenzierung

Die meisten von uns setzen ihre Software in Umgebungen virtueller Rechenzentren ein.

Aber eine Virtualisierung kann die Lizenzierung sehr kompliziert gestalten. Das gilt insbesondere für die IBM-Server-Software. Eine der am häufigsten eingesetzten Typen der IBM-Lizenzierung ist die Processor Value Unit (PVU), bei der die Anzahl der von Ihnen benötigten Berechtigungen vom Prozessortyp des Servers und dessen Kernanzahl abhängig ist. Und um die IBM-Lizenzierung noch mehr zu verkomplizieren, kann man zwischen einer Full- und Sub-Capacity wählen.

IBM Full-Capacity vs. Sub-Capacity

Entscheiden Sie sich für die Full-Capacity-Lizenzierung, bezahlen Sie immer für die gesamte physische Hardware. Dabei spielt es keine Rolle, ob die virtuelle Maschine (VM), auf der Ihre IBM-Software ausgeführt wird, nur einen Bruchteil der Verarbeitungskapazität dieses Rechners nutzt.

Mit der Sub-Capacity-Lizenzierung wiederum (auch Virtualisierungs-Lizenzierung genannt) können exakt die Prozessorkerne lizenziert werden, die von der IBM-Software auch genutzt werden. Während diese Option wesentlich kostengünstiger ausfällt, erfordert sie das IBM License Metric Tool (ILMT). So formuliert es IBM:

You must 1) install and configure the IBM License Metric Tool (“ILMT”) within 90 days of your first use of an eligible sub-capacity product in an eligible virtualization environment (or comply with the manual usage tracking requirements if you qualify for such an exception); and 2) produce, on a quarterly basis, the required reports, retain such reports for at least two years, and make them available to IBM upon IBM’s request.

Sub-Capacity-Lizenzierung IBM
Aspera SmartTrack visualisiert eine Cluster-Topologie, bei der die Sub-Capacity-Lizenzierung zu einer wesentlichen Kosteneinsparung führt.

Virtualisierung ist nur schwer nachvollziehbar

Hintergrund dieser Anforderung ist, dass die virtuelle Kapazität nur sehr schwer nachverfolgt werden kann. Die Virtualisierungsstruktur kann sich jederzeit ändern - ohne dass Sie diese kontrollieren können. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn einer Ihrer Systemadministratoren die Anzahl der virtuellen CPUs einer VM erhöht oder die VM zu einem anderen Cluster verschiebt ohne sich dabei im Klaren zu sein, wie sich diese Änderungen auf die Lizenzierung der auf der VM installierten IBM-Software auswirken.

Aus diesem Grund berechnet IBM die maximale virtuelle Kapazität („Maximum“), aggregiert für jedes Produkt auf vierteljährlicher Basis - und vertraut dabei ausschließlich auf die PVU-Werte, die von einem hauseigenen Discovery Tool berechnet werden.

Hier finden Sie 5 Tipps, mit denen Sie die IBM-Lizenzierung knacken!

Ein neues Programm bringt neue Möglichkeiten

Bis heute beinhaltete die Liste diese von IBM freigegebenen Discovery Tools:

  • IBM License Metric Tool (ILMT) 7.5 und 9.x
  • Tivoli Asset Discovery for Distributed (TAD4D) 7.5
  • IBM BigFix Inventory (BFI) 9.x

Ab April 2017 darf ILMT 7.5 für das Sub-Capacity-Reporting jedoch nicht mehr verwendet werden. IBM bittet seine Kunden, ein Upgrade der alten ILMT 7.5-Instanzen auf die neue Version 9.x durchzuführen. Darüber hinaus wird TAD4D im April 2017 eingestellt und durch den Nachfolger BFI ersetzt, wodurch nur noch ILMT 9.x und BFI 9.x als mögliche Optionen zur Verfügung stehen, die von IBM für das Sub-Capacity-Reporting akzeptiert werden.

Hinweis: In der Vergangenheit war es unter Umständen möglich, die Zustimmung für die Verwendung eines Discovery Tools von Drittanbietern als ILMT-Ersatz zu erhalten. Ein Beispiel wäre die Unterzeichnung einer Passport Advantage-Änderungsmitteilung, die besagt, dass das von Ihnen verwendete Tool „in seiner Funktion zu jeder Zeit der aktuellen Version von ILMT entspricht […].“ Für IBM ist dies eine geeignete Gelegenheit, Überprüfungen durchzuführen, vor allem da die Anforderungen mit jeder von IBM veröffentlichten BigFix-Version steigen. Dieser Verpflichtung nicht zu entsprechen, kann zu einem kostspieligen Verlust des Anspruchs der Sub-Capacity-Lizenzierung führen.

Auch wenn die Migration Ihrer Daten und die Installation neuer Agenten wie eine lästige Arbeit klingt, bietet ein Upgrade auf ILMT oder BFI 9.x jedoch viele Vorteile.

Was gibt es also Neues? ILMT 9.x ist ein komplett überarbeitetes Programm, das für das Sub-Capacity-Reporting auch weiterhin unentgeltlich genutzt werden kann. Es basiert auf derselben BigFix-Technologie, auf der auch der wesentlich vielseitigere Bruder BFI aufgebaut ist (das käuflich erworben werden muss). Das sind die wichtigsten neuen Funktionen:

  • Detailliertere, konfigurierbare Berichte
  • Audit-Trail mit unbeschränktem Zugriff auf die historischen Daten
  • Verbesserte Leistung
  • Erweiterte Suchmöglichkeiten wie z. B. benutzerdefinierte Bündelung und Unterstützung für Software in Public Clouds
  • Eine neue REST-API für die unkomplizierte automatische Integration in Ihre vorhandenen Programme

Noch schneller Einsparungen bei Ihren IBM-Lizenzen erreichen

Auch wenn ILMT und BFI hervorragend für die Verfolgung der Sub-Capacity-Lizenzierung geeignet sind, mangelt es ihnen an speziellen Funktionen für Compliance Monitoring, Lizenzoptimierung und Simulation capabilities.

Hier setzt Aspera SmartTrack an: Das Tool ist mit einer Standard-Schnittstelle ausgestattet, die direkt mit der neuen REST-API von ILMT und BFI 9.x Verbindung aufnehmen kann. Mit dieser wichtigen Verbindung werden die von IBM anerkannten PVU-Werte automatisch extrahiert. Diese Werte werden dann direkt in den SmartTrack-Compliance-Bericht eingefügt und die erforderliche Anzahl der PVU-Lizenzen wird automatisch mit der Anzahl der von Ihnen erworbenen IBM-Lizenzen verglichen. SmartTrack dient also „als Aggregator der Bestandsdaten von ILMT oder BigFix Inventory“ - wie es auch von IBM empfohlen wird.

Neben der Unterstützung zur Compliance-Einhaltung kann SmartTrack außerdem eine Optimierung und Simulation Ihrer IBM-Lizenzen durchführen. Mit SmartTrack Simulation können anhand einer knotenbasierten grafischen Oberfläche potenzielle Serverarchitekturen dargestellt werden. Durch das Verschieben von Datenbanken und anderer Anwendungen innerhalb verschiedener Servertopologien - ohne Auswirkung auf die Live-Systeme - unterstützt Sie SmartTrack bei der Identifizierung der kostengünstigsten Möglichkeit für den Einsatz von IBM-Software in der virtuellen Umgebung Ihres Rechenzentrums.

Upgrade auf ILMT 9.x

Zur Erinnerung: Die Installation und Implementierung von ILMT oder BFI 9.x ist ab April 2017 für alle Sub-Capacity-Lizenzierungen erforderlich. Führen Sie kein Upgrade auf die neuere Version durch, gefährden Sie die Fähigkeit der Sub-Capacity-Lizenzierung, was zu ernsten Compliance-Problemen führen kann - ganz zu schweigen von den höheren Lizenzierungskosten. Wenn Sie Fragen zur Verwaltung Ihrer IBM-Lizenzierung haben, wird Sie das Aspera-Team gerne bei der Durchführung dieser Änderungen unterstützen, damit auch Sie schon bald von den neuen, kostensparenden Vorteilen profitieren können!

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Themen: Lizenzoptimierung, IBM




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