09. Jul. 2019

4 Methoden, um Ihr SAP oder Oracle ERP zu optimieren – ohne Upgrades

Stehen Sie grade vor der Entscheidung, ob Sie Ihre ERP-Lösung upgraden sollen?

Die Frage, die mir in meinen Gesprächen mit Unternehmen weltweit am häufigsten gestellt wird, ist: „Gibt es einen Mehrwert, wenn ich meine ERP-Anwendung upgrade?“ Meine Antwort darauf fällt so aus: Vor 20 Jahren waren Upgrades wichtig, weil ständig neue Features und Funktionalitäten eingeführt wurden. Heutzutage sind diese Software-Produkte jedoch so stabil, dass Upgrades bei Weitem nicht mehr so wichtig sind wie früher.

Dieses kurze Video aus der „Tech Talk“-Reihe von Rimini Street zeigt, wie Sie Ihren Return on Investment maximieren können, indem Sie die Funktionalität ausbauen und bestehende SAP und Oracle Systeme optimieren.

Wie können Sie Zeit, Budget und Ressourcen verwenden anstatt in ERP-Upgrades?

  1. Nehmen Sie von innen heraus Änderungen vor – Nach jahrelanger Arbeit im Consulting habe ich festgestellt, dass Kunden einen größeren Vorteil erhalten, wenn sie das Geld, das sie ansonsten in teure Upgrades investieren, in den Ausbau der Funktionalität und Optimierung bestehender Systeme anlegen. So können Sie den wahren Nutzen von der ERP-Lösung verwirklichen – das Unternehmensergebnis mit operativen, global nutzbaren Prozessen zu verbessern. Es ist tatsächlich möglich, Ihre bestehende ERP-Lösung zu optimieren. Meiner Meinung nach ist dies die wesentlich bessere Lösung, als einfach ein Upgrade vorzunehmen.
  2. Erkennen Sie den Wert Ihrer aktuellen ERP-Lösung – Unser Kundenstamm nutzt die verschiedensten Versionen von Oracle und SAP. Was alle Kunden gemeinsam haben ist, dass die jeweiligen Versionen, die sie verwenden, mehr als nur ihre Bedürfnisse erfüllen. Die bereitgestellte Technologie des ERP-Systems mag sich zwar verändert haben, aber die Funktionalität hat sich in den vergangenen 10 bis 15 Jahren als relativ stabil erwiesen. Diese Kunden besitzen einen greifbaren Mehrwert, denn die Funktionalität der bestehenden Anwendung übersteigt die Kosten, den Aufwand und die Ausfälle, die mit ERP-Upgrades oder dem Wechsel zu neuen Anbietern einhergehen. Das gewonnene Budget kann stattdessen genutzt werden, um die aktuellen Ressourcen zu optimieren, z.B. indem Software-Produkte hinzugefügt werden, die der bestehenden ERP-Lösung einen wirklich innovativen Rahmen verleihen. In vielen Fällen sind Updates eher unbedeutend, aber Regressionstests und deren Durchführung nehmen dennoch Zeit, Aufwand und Kosten in Anspruch.
  3. Profitieren Sie von der ERP-Analyse – Betrachten wir beispielsweise einmal den Bereich der ERP-Analyse. Wenn Sie bereits ERP-Anwendungen genutzt haben, wissen Sie, dass sie nur über begrenzte Analyse- und Reporting-Funktionen verfügen, was sich als extrem frustrierend erweisen kann – sogar so sehr, dass Kunden im Laufe der Jahre zu aktuelleren Versionen wechseln, nur um einen neuen Bericht oder eine neue Reporting-Funktion zu nutzen. Allerdings wird hierbei für einen geringen Nutzen eine Menge Zeit und Geld investiert. Software, wie beispielsweise „Rimini Street Analytics“, könnte Ihnen dabei behilflich sein, dieselben Ergebnisse im Bereich Reporting und Analyse viel kosteneffizienter zu erreichen bzw. zu optimieren.
  4. Fügen Sie Cloud-Komponenten hinzu – Nutzen Sie die Innovation der Cloud zu Ihrem Vorteil, ohne dabei Ihre bestehenden ERP-Investitionen zu vernachlässigen. Viele Unternehmen sind bereits dabei, zu hybriden IT-Architekturen zu wechseln, die in ihren eigenen Rechenzentren Software as a Service (SaaS)-Lösungen mit traditioneller Software, oder Infrastructure as a Service (IaaS) nutzen.

Ein Software Lizenzmanagement-Tool, das Ihr Cloud Kostenmanagement abdeckt, kann dabei wertvolle Einblicke liefern. Wenn Sie bei Ihrer aktuellen ERP-Lösung Funktionen vermissen, können Sie diese eventuell durch zusätzliche Cloud-Dienste nutzen.

Wann sollten Sie also ein ERP-Upgrade durchführen?

Letzten Endes hängt die Entscheidung zum Upgrade davon ab, wie gut Ihr aktuelles ERP-System die aktuellen und zukünftigen Unternehmensbedürfnisse erfüllt. Treffen Sie Ihre Entscheidung ausgehend von Ihrer Unternehmensstrategie, und lassen Sie sich nicht von Produktplänen eines Anbieters vorschreiben, wie Ihre Technologie-Auswahl und Ihr Upgrade-Plan auszusehen haben.



Themen: Cloud, SAP, Oracle