03. Apr. 2019

3 Tipps für die volle Kostenkontrolle in der Cloud

Cloud-Softwarelösungen bieten Ihrem Unternehmen ungeahnte Freiheiten und Flexibilität. Durch das Internet haben Sie direkten Zugriff auf unzählige Softwareanwendungen. Softwareanwendungen, die früher lokalen Serverplatz, IT-Personal vor Ort, Wartungs- und Supportverträge und eine Vielzahl anderer Ressourcen erforderten, um sie am Laufen zu halten.

Cloud Computing und SaaS-Lösungen haben diese Anforderungen für viele Unternehmen deutlich reduziert oder sogar eliminiert. So werden ihre Ressourcen für andere wichtige Geschäftsfunktionen freigesetzt.

Aber auch die Cloud kostet Geld. Und wenn Sie nicht aufpassen, können Cloud-Softwarelösungen sogar das Budget Ihres Unternehmens sprengen. Mit Hilfe von Cloud Optimierungstools können Sie diese unnötigen Kostenexplosionen vermeiden.

Cloud Cost Optimization | Cloud Software Asset Management

Aber wie konnte es soweit kommen? Wie wurde eine innovative und ressourcenschonende Technologie zu einem solchen finanziellen Risiko?

Das SaaS-Vertriebsmodell: eine tickende Zeitbombe

Die Explosion der SaaS-Ausgaben steht in direktem Zusammenhang mit einem präzisen Software-Lizenzmanagement. Oder genauer gesagt mit dem Nicht-Vorhanden-Sein dessen. Die Cloud gibt Ihrem Unternehmen nicht nur neue Flexibilität, sondern bietet auch Softwareanbietern neue Absatzmöglichkeiten und sichert zukünftige Umsätze.

Softwareanbieter müssen sich nicht mehr durch die Unternehmens- und Organisationsbürokratie arbeiten, um Ihre Softwarelösungen zu verkaufen. Sie können direkt die einzelnen Geschäftseinheiten ansprechen. Dies ist sowohl für den Anbieter als auch für den Kunden von Vorteil; der Anbieter hat eine Quelle für neue stabile Einnahmequellen, und der Kunde hat direkten und einfachen Zugang zum Anbieter. Eine Win-Win-Situation, also?

Der Haken: Ihr Unternehmen verliert die Kontrolle. Ohne die richtige Cloud-Optimierungssoftware und -Prozesse kann ein Unternehmen schnell mit unkontrollierten SaaS-Kosten konfrontiert werden. Ohne zentrale Vertragsverhandlungen und ein gemeinsames Lösungsdesign und -architektur können Sie durch teure Supportverträge und suboptimale, teure SaaS-Abonnements Geld verlieren.

Entschärfen Sie Ihre „Cloud-Bombe“ mit strategischem Cloud-Kostenmanagement

Mit den richtigen Tools und Prozessen zur Kostenoptimierung sparen Sie mit Cloud Software Asset Management erhebliche Ressourcen und Kosten. Das empfehlen wir:

  1. Kennen Sie Ihre Umgebung. Finden Sie heraus, welche SaaS-Software in Ihrer Umgebung eingesetzt wird. Verwenden Sie dafür eine Kombination aus lokalen Discovery-Tools (besonders nützlich für Hybridlösungen), Cloud Discovery-Tools und suchen Sie nach bestehenden Verträgen. Kreditkartenbelege, Rechnungen und Spesenabrechnungen können bisher unbekannte SaaS-Lösungen aufdecken, die von einzelnen Mitarbeitern und Geschäftseinheiten erworben wurden.
  2. Holen Sie sich die Daten. Sobald Sie wissen, welche SaaS-Lösungen in Ihrer Umgebung eingesetzt werden, erhalten Sie ein zuverlässiges Bild von Ihren Nutzungs- und Bereitstellungsdaten und Vertragsinformationen. So können Sie die richtigen Abonnements für Ihre Anforderungen finden.
  3. Binden Sie Ihre Stakeholder mit ein. Ihre Hauptaufgabe bei der Begrenzung der Kosten für SaaS-Software sind gut informierte Stakeholder. Machen Sie sie zu einem wesentlichen Bestandteil Ihrer Software Asset Management Strategie für die Cloud. Stellen Sie ihnen die Tools zur Verfügung, die sie benötigen, um genaue, aktuelle Berichte einzusehen und zeitnahe Lizenzentscheidungen zu treffen.

Umsatz steigern, anstatt die Kosten sinnlos in die Höhe zu treiben

Software Asset Management für die Cloud kann potenzielle Budgetbomben entschärfen. Erkennen Sie Problemstellen, bevor sie anfangen zu ticken. Nur so können Ihre SaaS-Lösungen Ihnen helfen, mit Ihren Geschäftsanforderungen zu wachsen.



Themen: Cloud, SaaS, Salesforce