SAM und SaaS: Eine erfolgreiche Zukunft

Software Asset Management verändert sich. Was als Ermittlungs- und Inventarisierungsprozess begann, hat sich zu einer Geschäftsstrategie entwickelt, die sich auf nahezu jede Abteilung erstreckt. SAM stellt die Einhaltung der Lizenzpflicht sicher, senkt Ausgaben, erleichtert die Personalverwaltung und sorgt zudem für besseren Datenschutz. Kurz gesagt: SAM ist heute unerlässlich.

Aber wie wird es in den nächsten Jahren weitergehen? Da die IT-Welt einem ständigen Wandel unterliegt, muss sich auch das Software Asset Management weiterentwickeln und immer wieder neu ausrichten. Die Cloud ist bei vielen Veränderungen ein Faktor, aber auch Aspekte wie Fluktuation und Datenschutz spielen eine Rolle. Um den Anforderungen gerecht zu werden, sind nicht nur die richtigen Tools gefragt. Wichtig sind vielmehr nachhaltige Praktiken und Prozesse, die an die sich ständig verändernde IT-Landschaft angepasst werden können.

Um das zu erreichen, werden Tools und Technologien im SAM mit Prozessen kombiniert:

  • Eintritte, Wechsel, Austritte (JML: Joiners, Movers, Leavers) – zur Abstimmung des Personalmanagement-Lebenszyklus auf den SAM-Management-Lebenszyklus.
  • Umfangsverifizierung – zur kontinuierlichen Verwaltung der effektiven Reichweite des ITAM.
  • Software-Reharvesting – zur Reduzierung ungenutzter Software und Beibehaltung einer aktiven Kontrolle über die Lizenzzuordnung und -verwendung.
  • Named-User-Verifizierung – zur Sicherstellung, dass die Named-User-Lizenzen immer noch aktuellen Mitarbeitern zugeordnet sind.
  • Software-Support- und Wartungsprüfungsprozess – zur Analyse und Eindämmung der Kosten für Support- und Wartungsverträge.

SAM in der Cloud sieht sich zwei Herausforderungen gegenüber:
Der Verwendung von SaaS-Services durch die Benutzer und cloudbasierten „Instanzen“, für die monatliche Abonnements oder BYOL-Verfahren (Bring-Your-Own-License) erforderlich sind.

35 % der IT-Ausgaben werden aktuell für die Cloud / Abonnements getätigt, Tendenz steigend

Vom Jahr-2000-Problem zur Cloud: Die SAM-Zeitleiste

Software Asset Management (SAM) nahm erst um die Jahrhundertwende richtig an Fahrt auf. Wie alt fühlen Sie sich, wenn Sie das lesen? Hardware Asset Management (HAM)/SAM entstand wahrscheinlich in den Jahren 1997/1998, als es noch in erster Linie um die Sicherstellung der Jahr-2000-Kompatibilität ging. Zum damaligen Zeitpunkt konnten nur wenige etwas mit den Themen Softwarelizenzierung und Compliance anfangen – und noch wenigere wussten, was man in dieser Hinsicht unternehmen sollte. Als ihre Rolle im Laufe der Jahre immer wichtiger wurde, konnten SAM-mit immer neuen Funktionen wichtige Meilensteine erreichen, darunter:

Während sich SAM weiterentwickelte, verlor es frühere Schwerpunkte keineswegs aus den Augen, sondern fügte lediglich neue hinzu. Selbst in der Cloud ist die Ermittlung immer noch ein entscheidender Bestandteil und auch Compliance spielt weiterhin eine wichtige Rolle im SAM-Gesamtbild, auch wenn ihre Bedeutung in der Cloud geringer ausfällt als direkt vor Ort.

Es gibt natürlich noch weitere Meilensteine, aber meiner Meinung nach handelt es sich bei den oben aufgeführten um die interessantesten Entwicklungen, die in den letzten 20 Jahren im SAM-Bereich stattgefunden haben. Wie wird die Rolle des traditionellen SAM-Managers wohl in den nächsten Jahren und darüber hinaus aussehen?

Die Cloud wird selbstverständlich eine enorm wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, die Zukunft des SAM zu gestalten. Im Grunde hat sie das sogar schon getan. Bevor wir uns jedoch damit befassen, wie das SAM in der Zukunft aussehen könnte, werden wir einen Blick darauf werfen, wie die Cloud sich bereits jetzt auf das SAM auswirkt.

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