Leitfaden zum Oracle Software Asset Management

Wegweiser durch den Dschungel der Oracle-Lizenzierung

Oracle-Lizenzierung: Komplexität schafft Gelegenheiten

Die Lizenzierung von Oracle ist derart komplex, dass viele Oracle-Kunden ihre Lizenzen nicht verstehen. Was sie nicht wissen: Hinter dieser Komplexität stecken Verhandlungsstärke und vielerlei Möglichkeiten Kosten zu sparen. Diese Webseite nimmt Sie mit auf einen kleinen Rundgang durch den Oracle-Lizenzierungsdschungel. Die Komplexität wird aufgebrochen, um die dort schlummernden Gelegenheiten ans Tageslicht zu bringen.

3 Gründe für SAM mit Oracle

Compliance herstellen

Kontrollieren Sie Kosten und Risiken, beherrschen Sie die Komplexität und bleiben Sie auf der Sonnen-Seite von Oracle.

Lizenzen optimieren

Genau wissen was Sie besitzen und was Sie verwenden, um den maximalen Nutzen aus Ihren Oracle-Lizenzen zu ziehen.

Einsparungen erzielen

Nutzen Sie Erkenntnisse aus dem Lizenzmanagement, um Kosten zu senken, Zeit zu sparen und in die Cloud-Migration oder in die digitale Transformation zu investieren.

Warum ist Oracle so fürchterlich kompliziert?!?

Oracle baut schon seit Jahrzehnten neue Lösungen aufeinander auf. Die Software dringt in jeden Spalt der IT-Umgebung eines Unternehmens ein – Server, Desktops, virtuelle Maschinen. Es ist unmöglich, mit einfachen Discovery-Tools und Tabellenkalkulationen einen Sinn darin auszumachen.

Diese Komplexität verschafft Oracle einen erheblichen Vorteil. Wenn Sie sich von der unübersichtlichen Verwaltung Ihrer Oracle-Lizenzen zu sehr einschüchtern lassen, dann werden Sie mehr bezahlen müssen. Und zwar dafür,dass Oracle Sie in Ruhe lässt. Was für eine merkwürdige Art von Geschäftsbeziehung ist das?

Software Asset Management: Das Heilmittel gegen die Komplexität von Oracle

SAM bringt Ihre Beziehung zu Oracle wieder ins Lot. Es verwandelt Komplexität in Einfachheit, denn:

  • Wenn Sie Ihre Lizenzen verstehen, dann können Sie sagen: „Hey, Moment mal!“, wenn Oracle wieder eine ungeheuerliche Forderung stellt oder ungenaue Angaben macht.
  • Wenn Ihre Lizenzen und Berechtigungen für Sie transparent sind, dann stärken Sie Ihre Audit-Verteidigung und treffen klügere Kaufentscheidungen.
  • Wenn Sie Ihr derzeit bestehendes Oracle-Portfolio optimieren, dann werden Sie mehr Nutzen daraus ziehen.

Wo also beginnen Sie damit, diese Möglichkeiten für sich zu nutzen?

Editionen, Optionen, Funktionen, Kopfschmerzen

Oracle-Produkte lassen sich nach Editionen erwerben und installieren, etwa als Standard Edition 1 oder 2. Da Oracle keinen Wert darauflegt, die Dinge zu vereinfachen, hat es die SE1 eingestellt und, unter Einführung einiger kleiner Unterschiede, mit dem Verkauf der SE2 begonnen.

Dazu gesellt sich die teurere Schwester „Enterprise Edition“.
Wenn Sie eine Edition installieren, dann werden alle Optionen, Pakete und Funktionen mitinstalliert, auch wenn es sich nur um eine bescheidene Standard Edition 1 handelt. Wenn Sie eine Standard Edition 1 einsetzen, dann sind Sie nur dazu berechtigt, die rot markierten Funktionen zu verwenden:

Es gibt allerdings keinerlei technische Einschränkungen oder Warnungen für den Zugriff auf Funktionen, für die Sie nicht lizenziert sind! Sie könnten also aus Versehen, und weil Sie den Trick nicht kennen, eine Funktion der Enterprise Edition aktivieren, obwohl Sie nur für die Standard Edition lizenziert sind. Dann müssen Sie in Konsequenz eine teure Enterprise Edition bezahlen. Das entspricht über 40.000 Dollar Mehrkosten pro Prozessor.

Was also tun? Manche gehen auf Nummer sicher, indem sie Enterprise Editionen bereitstellen, obwohl die Standard Edition ausreicht. Aber auf Nummer sicher zu gehen bedeutet gleich von Anfang an mehr zu bezahlen.

Ein SAM-Tool für die Oracle-Lizenzierung zeigt die Nutzung Ihrer Pakete und Optionen, wie sie aktiviert und wie auf sie zugegriffen wurde. Wenn auf etwas zugegriffen, es aber nicht verwendet wurde, dann geschah dies wahrscheinlich aus Versehen. Die Darstellung der Nutzung ermöglicht die Herabsetzung von zu wenig genutzten Editionen. Außerdem können Alarme eingerichtet werden, die die Aktivierung von teuren Paketen und Optionen anzeigen. So senken Sie Ihre Kosten und gewährleisten gleichzeitig die Compliance.


NUPs für Sie!

Die Minima Regel

Wie viel Sie pro Edition bezahlen müssen, hängt von den Metriken ab. Hier ist die Erste: Sie müssen eine Mindestanzahl von Named User Plus (NUP) Lizenzen für jeden Prozessor kaufen, auf dem die Software installiert ist. Dieses Minimum gilt für die meisten Verträge und Kunden.

Anwendung der Minima Regel

Zählen Sie Ihre Prozessorlizenzen zusammen und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 25 für eine Enterprise-Edition-Datenbank oder mit 10 pro Server für eine Standard Edition. Denken Sie daran: Auf je mehr Prozessoren sie installiert ist, desto mehr NUPs benötigen Sie für diese Edition. Die Kosten steigen schnell exponentiell an, wenn Sie Enterprise Editionen an Stellen verwenden, wo eine Standard Edition ausgereicht hätte. Beispielsweise erfordert eine Enterprise Edition auf 30 Prozessoren 750 NUPs, eine Standard Edition hingegen benötigt nur 300 NUPs.

Und wer benötigt eine NUP-Lizenz? Jeder Benutzer und jede Maschine, die das Oracle-Produkt verwenden – also Menschen, Barcode-Scanner, Geschirrspüler, smarte Pissoirs: Alles, was auf ein Oracle-Produkt zugreift, muss lizenziert werden.


Wegweiser ins Serverland – Prozessoren

Eine weitere Metrik stellen die Prozessor-Lizenzen dar. Hier sind einige wichtige Fragen, die Sie sich stellen müssen:

Prozessorlizenzen

Wo ist die Oracle-Software installiert? Bei der Oracle-Lizenzierung für Prozessoren geht es darum was Sie tun könnten, nicht darum was Sie tatsächlich tun. Wenn eine Oracle-Software-Edition auf einem Prozessor installiert ist, dann muss sie lizenziert werden, auch wenn sie gar nicht läuft. Es gibt der Übersichtlichkeit halber natürlich Ausnahmen, aber das ist die Faustregel. Wenn sich ein Prozessor in einem Cluster befindet, dann muss das ganze Cluster so lizenziert werden, als befänden sich Oracle-Produkte auf jedem einzelnen seiner Prozessoren.

So zählen Sie Ihren Prozessorlizenzbedarf

Wie viele Prozessor-Lizenzen benötigen Sie? Ran an die Mathematik! Zählen Sie bei Enterprise Editionen die Anzahl der Kerne in allen CPUs zusammen und multiplizieren Sie das Ergebnis dann mit dem Kernfaktor für diesen Hersteller. Den erhalten Sie freundlicherweise von Oracle. Wenn Sie also 8 Kerne und 3 Server mit Sun Microsystems haben, dann ergibt das insgesamt 24 Kerne. Wenn Sie diesen Wert mit dem Kernfaktor für Sun Microsystems multiplizieren – der bei 0,5 liegt – dann kommen Sie auf 12 Prozessor-Lizenzen.

Denken Sie daran: Alle Kerne auf Mehrkern-Chips müssen für jedes lizenzierte Programm addiert werden, bevor sie mit dem Kernfaktor multipliziert werden. Da es sich hier um Oracle handelt, werden Bruchteile stets aufgerundet.

Was ist mit den Standard Editionen? Wenn Sie eine Standard Edition verwenden, dann zählen Sie einfach die Anzahl der belegten Sockets. Ein Taschenrechner ist diesmal nicht nötig, da es hier keine zu multiplizierenden Kernfaktoren gibt.


Weiter vordringen ins Serverland: Sockets

Ein Socket ist der Ort, an dem Ihre Oracle-Software-Edition eine Verbindung zum Server herstellt und Sie die Dinge machen lässt, die Sie machen wollen. So einfach ist das.

Wenn Sie eine Standard Edition verwenden, dann bezahlen Sie weniger als für eine Enterprise Edition. Oracle will selbstverständlich nicht, dass Sie dabei die Rechenleistung einer Enterprise Edition erhalten. Deshalb wird die Anzahl der Sockets, an die Sie Ihre Standard Edition anstöpseln können, begrenzt. Das bedeutet, dass die Dinge mit weniger Leistung laufen. Das Ganze nennt sich dann „Anspruchsberechtigung“.

Da wir von Oracle-Lizenzierung reden, ist alles nicht so einfach. Sie haben keine Ahnung ob Sie das Socket-Limit überschreiten, wenn Sie nicht überprüfen ob die auf dem Server installierten Produkte innerhalb ihrer technischen Limits laufen. Erst dann können Sie Aussagen bezüglich Ihrer Compliance treffen.

Schützen Sie Ihre Umgebungen vor Zuständen wie im Wilden Westen

Wenn Sie den letzten Abschnitt geschafft haben ohne einzunicken, dann fragen Sie sich jetzt vielleicht: „Warum sind all diese Optionen und Funktionen der Enterprise Edition eigentlich installiert und können sie aktiviert werden, wenn ich doch nur eine einfache Standard Edition verwende?“

Die Antwort in einem Wort: Entwicklungsumgebung

Sie dürfen innerhalb einer Entwicklungsumgebung fast alles verwenden. Sie können Oracle-Software mit einer begrenzten Lizenz herunterladen, die Sie berechtigt Anwendungen mit Oracle-Software zu entwickeln.
Das klingt als herrschten plötzlich Zustände wie im Wilden Westen bei den Oracle-Anwendungen!

Der Haken: Nur eine Person darf diese eingeschränkte Entwicklungslizenz verwenden und Sie können die Anwendungen nicht verteilen. Wenn Sie sie jenseits der Entwicklungsumgebung verwenden wollen, dann benötigen Sie wiederum die entsprechende Lizenz. Der Wilde Westen endet in der Produktionsumgebung, wo sich alles um die Endanwender im Unternehmen dreht. Deshalb müssen alle Anwendungen lizenziert werden.

Ein professionelles Lizenzmanagement-Tool wie LicenseControl for Oracle, kann sich tief in Ihre Oracle-Umgebung eingraben. Es analysiert die Server, um zu sehen was darauf installiert ist, sodass Ihre Wild-West-Entwicklungsumgebungen nicht auf denselben Servern liegen wie Ihre Produktionsumgebungen.

Warum? Oracle ist ein strenger Sheriff. Wenn die Umgebungen vermischt sind, dann nimmt Oracle an, dass es sich dabei um Produktionsumgebungen handelt und stellt Ihnen dafür Lizenzen in Rechnung.

6 Dinge, die Tabellenkalkulationen und LMS-Skripte nicht leisten

Oracle License Management Services beaufsichtigen die Verwendung von Oracle-Softwarelizenzen. Sie führen Audits durch, verkaufen Software an Kunden und verwenden Tools oder Skripte, um die Compliance der Oracle-Kunden zu überprüfen. Aber die Skripte sind nicht perfekt. Und Tabellenkalkulationen einzusetzen, um die Oracle-Lizenzen zu verwalten, ist auch keine gute Lösung.
Das können Tabellenkalkulationen und LMS-Skripte nicht leisten:

1. Zu wenig benutzte Editionen erkennen

Wenn Sie eine teure Datenbank in der Enterprise Edition kaufen, aber nur wenige Funktionen davon nutzen, dann wäre eine Standard Edition die günstigere Wahl. Anders als die LMS-Tools von Oracle kann ein Software-Asset-Management-Tool Möglichkeiten für Kosteneinsparungen bei Editionen finden, die Sie dann herunterstufen können.

2. False Positives aufspüren

Manchmal interpretieren Sie und Oracle Ihren Vertrag in einer Frage unterschiedlich, was als False Positive bezeichnet wird. Dies kann sich in die folgenden zwei Richtungen entwickeln.

  • LMS-Tools greifen einfach Daten ab und spielen sie Oracle in einem Audit zu. Wenn sie bestimmte Probleme nicht ausschließen können, dann macht Sie das anfällig für Schwierigkeiten mit dem Beweis Ihrer Compliance.
  • Ein Oracle-Lizenzmanagement-Tool hingegen würde diese Probleme und Instanzen aus der Übersicht der Lizenzen herausnehmen, um dann über die Compliance zu entscheiden. Dieser Ausschluss aus der Berechnung der Oracle-Lizenzen in einem Software-Audit ermöglicht die Berechnung einer deutlich genaueren Compliance-Position, während zur gleichen Zeit auch noch die Probleme behoben werden.

3. Versehentliche Aktivierungen hervorheben

Ein installiertes Oracle-Softwareprodukt kostet Sie zunächst einmal nichts. Für den Zugriff auf seine Optionen und Funktionen ist jedoch eine Lizenz erforderlich. Das gilt auch dann, wenn es aus Versehen geschieht. Eine Tabellenkalkulation kann Ihnen keine Nutzungsberichte anzeigen. Oracle LMS zeigt Ihnen zwar worauf zugegriffen wurde, aber natürlich nicht warum.

Ein Oracle-Lizenzmanagement-Tool ermittelt was aktiviert und was genau verwendet wurde. Wenn keine Verwendung vorliegt, dann können Sie das Überflüssige entfernen, um eine Strafe für eine Verletzung der Compliance zu vermeiden.

4. Wartungskosten vermindern mit CSIs

Ungenutzte Produkte zu entfernen ist der ideale Weg, um Ihre Wartungsgebühren zu senken. Aber ganz so einfach ist es nicht. Wenn Sie einen Oracle-Vertrag mit einem Rabatt haben, dann kann das Entfernen von Produkten ohne Neuberechnung der Customer Supplier Identifiers (CSI) auch diesen Rabatt gleich mit entfernen. Ihre Lizenz könnte somit sogar teurer werden.

Wie sieht es bei einem SAM-Tool für die Oracle-Lizenzierung aus? Das führt die komplizierte Berechnung der CSIs durch, sodass der in Ihrem Vertrag ausgehandelte Preis auch für die veränderte Menge an Produkten gilt. Sie behalten also Ihren Rabatt. Je nach Region können Sie sogar Ihre ungenutzten CSIs weiterverkaufen und mit den ungenutzten Lizenzen etwas Geld verdienen. Bares Geld! Wer würde da nein sagen?

5. Szenarien simulieren

Sie sind gerade im Begriff, einige wunderbare neue Oracle-Lizenzen zu kaufen. Sie haben eine oder mehrere Optionen. Wie wählen Sie das Beste Szenario aus? Excel Tabellen können den Bestand darstellen, aber sie simulieren keine Szenarien. Oracle LMS helfen auch nicht weiter. Ein Lizenzverwaltungstool zeigt Ihnen die Risiken und Vorteile von Lizenzkäufen in Ihrer Oracle-Lizenzlandschaft auf, bevor Sie etwas kaufen. Das kann Ihnen Millionen einsparen.

6. Verträge verwalten

Nur wenn Sie den Überblick über Ihre Verträge behalten, können Sie hinsichtlich Ihrer Verpflichtungen und Berechtigungen sicher sein. Oracle wird Sie bestimmt nicht aus reiner Nächstenliebe auf eine Berechtigung hinweisen, die Ihnen Geld sparen könnte. Ein Tool zur Verwaltung Ihrer Oracle-Lizenzen kann sämtliche Verträge und auch die Nutzung als Maßstab für Ihre Compliance abspeichern.

Discovery ist der Schlüssel zu detaillierten Daten

Bei der Oracle-Lizenzierung geht es vor allem um die Details. Das bedeutet granulare Daten, das bedeutet bessere Analysen, das bedeutet Compliance und Optimierung, das bedeutet Möglichkeiten zur Kosteneinsparung, das bedeutet Software-Glückseligkeit. Doch wie erhalten Sie diese erstaunlichen detaillierten Daten?

Discovery!

Sie haben vielleicht Inventory-Tools, Scanner und ausführbare Skripte im Umlauf. Die decken in der Regel aber nur 80 % der benötigten Daten ab. Die fehlenden 20 % könnten den Unterschied ausmachen zwischen Compliance einhalten und Gebühren um die Ohren geschlagen bekommen; zwischen der Überbezahlung Ihrer Oracle-Umgebung und einem fairen Preis.

Ein professionelles Discovery-Tool füllt diese Lücke indem es neue Nutzungsformen, mobile Geräte und virtuelle Server scannt. Das ist als bekäme man eine neue Brille. Bisher dachten Sie, Sie sehen gut. Dann probieren Sie eine neue Brille aus und alles ist plötzlich gestochen scharf. Das ist es, was Ihnen gefehlt hat um den Durchblick zu erhalten.

Und so fühlt sich eine vollständige Discovery an: Endlich können Sie all die Blätter auf den Bäumen sehen oder in Ihrer IT-Umgebung all die granularen Daten, die sich die ganze Zeit dort versteckt haben.

Noch so ein verfluchter Oracle-Software-Audit?

Software-Compliance-Audits sind der gängige Weg von Oracle, um Geld zu verdienen. Viel Geld. Richtig viel Geld. Das gelingt, indem Oracle seine Kunden mit kurzen Fristen erschlägt und sich auf die erschreckende Komplexität seiner Lizenzen verlässt, um so die Kunden zur Kasse zu bitten. Und viele bezahlen tatsächlich, statt sich gegen ungenaue Prüfergebnisse zur Wehr zu setzen.

So funktioniert es:

So funktioniert es:

  1. Oracle verlangt Audit-Daten in einem unangemessenen Zeitraum,
  2. Beim Ausführen der erforderlichen Oracle LMS-Skripte fehlen einige Details,
  3. Oracle erklärt Sie für nicht compliant und verlangt Gebühren,
  4. Sie bezahlen. Ende der Geschichte.

Aber wenn Sie:

  1. Sämtliche Verträge und Ansprüche in Papierform archivieren,
  2. ein Oracle-verifiziertes Discovery-Tool und ein SAM-Tool einsetzen,
  3. wissen, dass Sie nicht nicht compliant sind,
  4. dann müssen Sie möglicherweise nichts bezahlen. Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

Weil:

  1. Sie anführen können: „Nein, in unserem Vertrag steht, dass wir 45 Tage Zeit haben.“
  2. Ihre Discovery- und SAM-Tools gründlicher arbeiten bei der Erfassung und Analyse der Oracle-LMS-Software.
  3. Sie Ihre eigene Oracle-Umgebung besser kennen als Oracle.
  4. Sie nur das gekauft haben, was Sie brauchten und damit Geld gespart haben.

Die meisten Oracle-Kunden fürchten das Oracle-Audit. Aber mit einer gesunden Dosis Oracle-Lizenzmanagement wird ein Audit zu einer Gelegenheit, Ihre Beziehung zu Oracle wieder ins Lot zu bringen. Oracle will Geld verdienen. Sie wollen Vorteile aus Ihrer Software ziehen. Die Verwaltung Ihrer Oracle-Lizenzen lichtet die Komplexität und versorgt Sie mit Wissen, sodass Sie und Oracle sich in der Mitte treffen können.

ULA und der Preisschock

Ein Unlimited License Agreement (ULA) ist für bestimmte Oracle-Produkte ein befristeter Vertrag mit unbegrenzten Nutzungsrechten. Am Ende des Tages erklären Sie die Nutzung, zählen die benötigten Lizenzen und bezahlen.

Es ist aber nicht völlig unbegrenzt. Stellen Sie sich folgendes Albtraumszenario vor:

Wenn Sie alles nutzen was Sie können und sich entscheiden Ihre ULA nicht zu erneuern, dann wird Oracle Sie auditieren. Kunden verwenden oft Software, die nicht durch ULA abgedeckt ist. Oracle stellt dies während des Audits fest, erklärt Sie für nicht compliant und verlangt Zahlungen für den Zeitraum der Nutzung.

Lizenzmanagement für Oracle bringt ans Licht, was Sie mit ULA verwendet haben.

  • Sie sehen die Nutzung für jede Installation und jede Aktivierung. Wenn etwas nicht erlaubt ist, können Sie es deaktivieren.
  • Wenn Sie Software zu wenig genutzt haben, dann wissen Sie was Sie nach der ULA nicht mehr kaufen müssen.
  • Sie können den Bedarf an Software-Lizenzen genau vorhersagen und die Kosten hochrechnen, sodass Sie am Ende der ULA keinen Preisschock erleiden.

Zwei Dinge sollten Sie bedenken…

  1. Wie schnell verändert sich die Technologie in drei Jahren? Ihre ULA könnte schon bald obsolet sein. Sie werden dann entweder daran festhalten oder sich zum Kauf weiterer Lizenzen gezwungen sehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  2. Wenn Sie eine ULA unterzeichnen, machen Sie das Beste daraus: Nehmen Sie das gesparte Geld und investieren Sie in ein SAM-Tool, um die Nutzung zu verfolgen, Nicht-ULA-Aktivierungen zu deaktivieren und um Ihre Kosten zu projizieren, wenn die ULA ausläuft.

Wir sagen nicht, dass Sie keine ULA unterzeichnen sollen – aber überlegen Sie es sich gut. Ein SAM-Tool für die Oracle-Lizenzierung hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Wahrheit über Verifizierung

Es zirkuliert eine Menge Unsinn über „zertifizierte“ oder „verifizierte“ Tools. Bevor Sie sich also für ein Tool entscheiden, können Sie hier ein paar Wahrheiten über Verifizierung finden:

Die Oracle-Verifizierung erkennt, ob die von einem Discovery-Tool gesammelten Daten vollständig sind.

Ein verifiziertes Tool kann bei einem Audit als Alternative zur Ausführung der Oracle-Skripte akzeptiert werden.

Ein verifiziertes Tool verhindert keine Audits, bietet aber eine vollständige Datensammlung.

Nur Discovery-Tools können verifiziert werden. So ist etwa unsere SmartCollect-Lösung verifiziert. Sie reicht die verifizierten Daten an unser Lizenzmanagement-Tool LicenseControl for Oracle weiter.

Der Weg für verifizierte Rohdaten endet hier. Um Oracle-Lizenzen effektiv zu verwalten, benötigen Sie auch Wissen und Erfahrung.

Ein verifiziertes Tool kann Sie über Ihre Compliance und Ihre Lizenz-Situation informieren. Aber es kann keine komplexen Compliance-Szenarien erkennen (wie False Positives) oder Wege zur Optimierung Ihrer Lizenzen festlegen.

Ein verifiziertes Discovery-Tool bietet viele Vorteile, kann aber nicht alles erledigen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Partner für das Management Ihrer Oracle-Lizenzen sind, dann fordern Sie zunächst eine Produktdemo an, um zu sehen ob es das Richtige für Sie ist.

Lesen Sie unseren Verifizierungs-Blog

Java SE ist nicht mehr kostenlos - was Sie machen können

Oracle Java SE war einst kostenlos. Heute müssen Sie Abonnements erwerben, um weiterhin technischen Support und Updates für JDK 8 und spätere Versionen zu erhalten. Frühere Versionen bleiben kostenlos, aber nur für eine begrenzte Zeit.

Um den potenziellen Preis zu verstehen müssen Sie alle Java-Installationen aufspüren, die jeweiligen Editionen oder Version prüfen, den Lizenzbedarf ermitteln und schließlich die Kosten berechnen.

Danach müssen Sie eine Entscheidung fällen. Bleiben Sie bei Oracle Java? Entscheiden Sie sich für Open Source? Oder entscheiden Sie sich für einen radikalen Weg? Je besser die Daten zu Ihrem Java-System sind, desto besser sind Sie informiert und desto besser fällt auch Ihre Entscheidung aus.

Ein einfaches Discovery-Tool reicht dafür nicht aus. Ein Lizenzmanagement-Tool gräbt sich tiefer in Ihre Java-Aktivierungen hinein und liefert Berichte über die Compliance und Optimierungen. Damit beantwortet es die brennenden Fragen „was wird verwendet?“ und „was kostet es?“.

Lesen Sie in unserem Java E-Book, was Sie tun können

Partitionen und Virtualisierungsrisiken

Während die IT in Richtung Cloud unterwegs ist, steht Oracle mit einem großen Bleifuß auf dem Datenbankmarkt. Das bedeutet, dass Oracle keine virtualisierungsfreundlichen Richtlinien hat. Es bleibt einfach zu altmodisch – was wiederum für Ihre hybriden Umgebungen nicht besonders cool ist.

Weil immer mehr Unternehmen Software und IT-Ressourcen in die Cloud verlagern, während sie immer noch auf altmodische Server angewiesen sind, nehmen die Compliance-Risiken für Oracle-Kunden immens zu. Welche Art von Lizenz benötigen Sie? Damit können Sie beginnen:

  1. zählen Sie die Kerne, dann
  2. ermitteln Sie die eingesetzte Virtualisierungstechnologie, dann
  3. finden Sie heraus, wie Ihre Server partitioniert werden müssen.

Oracle gibt an, dass mit einer Prozessorlizenz alle Prozessoren gemeint sind, auf denen Oracle-Software installiert ist und/oder läuft. Zu diesem „und/oder“ kommen wir gleich. Nehmen wir an, Sie haben eine virtuelle Maschine, die auf einem Host-Server mit 16 Kernen läuft. Wie viele Lizenzen müssen Sie kaufen: 2 oder 16?

Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie drei Arten der Virtualisierung in Betracht ziehen:

1

Hard Partitioning

Eine virtuelle Maschine ist die physische Aufteilung der Ressourcen eines Servers in mehrere Mini-Server. Die Kerne werden nur einmal gezählt und übertreffen niemals die reale Kapazität der Hardware. Das ist eine kostengünstige Wahl, gilt aber leider nur für bestimmte Anbieter. Es muss ja spannend bleiben.

Das ist der Fall, wenn Oracle-Software installiert ist und läuft.

2

Soft Partitioning

Das ist eine flexible, leicht anzupassende Konfiguration. Wahrscheinlich werden Sie dies bevorzugen aber Sie müssen die Host-Umgebung berücksichtigen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Wenn 2 Kerne auf 16 Kerne umgestellt werden können, kann Oracle das nicht sehen, sodass Sie alle Kerne aller Umgebungen zählen müssen: Host, Cluster usw. Dann werden alle Prozessoren auf allen Servern gezählt, auf denen Oracle-Produkte laufen können.
Da Oracle Ihre Konfiguration nicht kennt geht es davon aus, dass alle 16 Kerne virtualisiert sind und verlangt daher 16 Prozessorlizenzen. Diesmal handelt es sich also um Oracle-Software, die installiert ist oder läuft. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um zwei Kerne oder um alle 16 Kerne handelt.

3

Trusted Partitioning

Das ist Oracle-Technologie, der Oracle vertraut. Sie ist leicht anzupassen wie Soft Partitioning, aber Oracle zählt sie als Hard Partitioning. Das bedeutet sie ist günstiger aber dennoch flexibel. So sieht es bei einer virtuellen Maschine mit 2 Kernen oder mit 14 Kernen aus:

Software Asset Management für Ihre virtuellen Maschinen

  • Prüft und überwacht jede virtuelle Maschine und die entsprechende Virtualisierungs-Architektur.
  • Erkennt installierte Oracle-Produkte und deren Nutzung.
  • Simuliert die Auswirkungen einer Änderung der Architektur oder einer Partitions-Strategie auf die Lizenzkosten und die Compliance.
  • Mit anderen Worten, SAM findet Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und sorgt gleichzeitig für Compliance.

Webinar: Virtuelle Oracle-Umgebungen

7 Vorzüge von Software Asset Management für Oracle-Lizenzen

1. Kosten sparen

Sie zahlen Instandhaltungsgebühren im Rahmen Ihrer Oracle-Lizenzen und nach einem Software-Audit müssen Sie möglicherweise zusätzliche Lizenzen kaufen. SAM für Oracle-Lizenzen gibt Ihnen den notwendigen Überblick, um nur die absolut notwendigen Lizenzen zu kaufen. Warum zu viel bezahlen, wenn Sie einfach passend bezahlen können?

2. Zeit sparen

Die Verwaltung von Oracle-Lizenzen frisst Unmengen an Zeit. Bei einem Audit wird das extrem. SAM für Oracle spart Zeit, sodass Ihr Team nicht im Dschungel manueller Prozesse untergeht. In einem Audit sammeln Sie die erforderlichen Daten, analysieren sie und übermitteln sie an Oracle. So kann sich Ihr Team auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren.

3. Compliance herstellen

Ein Oracle-Lizenzmanagement-Tool verfolgt die Nutzung Ihrer Software und gibt Auskunft darüber, worauf genau zugegriffen wird und ob die Software lizenziert ist. Sie erhalten granulare Daten. Damit verstehen Sie Ihren Oracle-Lizenzbestand viel besser, als wenn Sie LMS-Skripte verwenden würden. Sie sind compliant und können es sogar beweisen, falls Oracle Ihnen nicht glaubt.

4. Audit bewältigen

Sie erhalten eine schnellere Audit-Reaktion mit detaillierteren Daten über Ihre Oracle-Umgebung. So können Sie auf Augenhöhe verhandeln und ungenaue Audit-Berichte von Oracle mit dem nötigen Selbstvertrauen anfechten.

5. Prozesse automatisieren

Richten Sie Ihr Lizenzverwaltungstool so ein, dass es:

 
  • bei übermäßiger Nutzung und Compliance-Problemen alarmiert,      
  • Möglichkeiten zur Optimierung der Datenbanken aufzeigt             
 
 
 
  • nicht verwendeter Lizenzen wiederverwendet,
  • Fehler bei einschläfernden manuellen Eingaben vermeidet.
 
 
 

 

6. Optimierung beginnen

Ein professionelles SAM-Tool kann Kosten einsparen. Es kann:

 
  • überlizenzierte Datenbank-Editionen aufspüren,    
  • inaktive virtuelle Maschinen finden,
  • nicht ausgelastete Server konsolidieren,
 
 
 
  • kostenverursachende versehentliche Aktivierungen verfolgen,
  • erreichen, dass Sie für Java-Lizenzen nur das bezahlen, was Sie gemäß Ihres persönlichen Bedarfs bezahlen müssen.
 
 
 

7. Klug und strategisch handeln

Indem es Ihren aktuellen und vorherigen Softwarebedarf ermittelt, macht SAM das Rätselraten beim langfristigen Softwarekauf überflüssig. Sie können Pläne für die Migration von Software in die Cloud oder andere Initiativen der digitalen Transformation entwickeln, ohne Überraschungen von Oracle fürchten zu müssen.

Mehr Ressourcen für Ihr Oracle-Lizenzmanagement

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